Neueste Beiträge

Discussing business people sitting at a round table at the meeting, sketch with blue and orange pen on white background

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Transdisziplinarität Interview

Konflikte um den Wald der Zukunft: Wie Runde Tische und Mediation zu Lösungen beitragen

Das Forschungsprojekt „Konflikte um den Wald der Zukunft“ untersucht das Format des „Runden Tischs“ als Strategie zur Lösung von Konflikten. Michael Kreß-Ludwig, Leiter des Forschungsfelds Transdisziplinarität am ISOE, koordiniert zusammen mit seiner Kollegin Deike Lüdtke das Projekt federführend. Im ISOE-Interview spricht er über die Rolle von Mediator*innen in transdisziplinären Forschungsprojekten.

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Allgemein Klimaanpassung Wissenstransfer

Zukunftsaufgabe Klimaanpassung: Welches Wissen und welche Kompetenzen braucht die kommunale Verwaltung?

Für viele Kommunalverwaltungen stellt die Zukunftsaufgabe Klimaanpassung eine immense Herausforderung dar. Der Beitrag stellt Ansätze vor, mit denen Kommunen das anspruchsvolle Querschnittsthema Klimaanpassung innovativ angehen können. Im Mittelpunkt steht der systematische Wissens- und Kompetenzaufbau. Dazu werden fünf Empfehlungen vorgestellt.

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Biodiversität English Landnutzung Wasser

Water infrastructures as mediators between nature and society on the Croatian island of Veliki Brijun

The increasing frequency of extreme weather events in Europe is leading to debates about the construction, deconstruction or reconstruction of water infrastructures with the aim of creating more resilient societies. Dams, pipelines or wells are often portrayed as technological systems that channel water flows in order to meet basic human needs such as a sufficient supply of drinking water or a reliable protection against floods. This article uses the example of the island of Veliki Brijun, Croatia, in order to show how water infrastructures not only reflect but also shape the changing relationships between nature and society over the course of time in a particular area.

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Mobilität

Lastenräder – Statussymbole oder ein Beitrag zur nachhaltigen Mobilität?

Mobilität ist ein elementarer Teil unseres täglichen Lebens. Allerdings ist der Verkehrssektor einer der größten Verursacher von CO2-Emissionen in Deutschland. Ein Umstieg auf nachhaltigere Verkehrsmittel setzt voraus, dass Menschen mehr darüber wissen, wie sie ihren Alltag „mit weniger Auto“ gestalten können. Vor allem in größeren Städten ist in den vergangenen Jahren ein bemerkenswerter Trend zu beobachten: die zunehmende Nutzung von Lastenrädern.

Pfützen auf einer grünen Wiese und blauer Himmel

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Wasser Interview

„Veränderung ist das neue Normal.“ ISOE-Wasserforscher Robert Lütkemeier über Dürren und Wasserverfügbarkeit in Deutschland

Seit 2018 hatte Deutschland mit Dürren zu kämpfen. Extrem trockene Böden sorgten für Ernteausfälle in der Landwirtschaft. Waldbrände und ausgetrocknete Flüsse haben die Erinnerungen vieler an die letzten Sommer geprägt. Nun lässt eine Nachricht aufhorchen: Laut dem Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) ist die extreme Trockenheit nach dem nassen Herbst und Winter 2023/24 überwunden.

Collaboration and business team meeting with discussion tiny person concept, transparent background. Company partnership and new idea generation with colleague brainstorm process illustration.

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Transdisziplinarität

Wissenschaftliche Wirkungen transdisziplinärer Forschung – veränderte Probleme, andere Ergebnisse und mehr Reflexivität

Transdisziplinäre Forschung strebt nach Wirkungen sowohl in der Gesellschaft als auch in der Wissenschaft. Während die gesellschaftlichen Wirkungen transdisziplinärer Projekte in den letzten Jahren ausführlich erforscht wurden, werden die wissenschaftlichen Wirkungen dieses Forschungsmodus bislang wenig beachtet. In einer Interviewstudie haben wir daher untersucht, wie sich transdisziplinäre Forschung auf wissenschaftliches Wissen und wissenschaftliches Arbeiten jenseits von Zitationsanzahlen und eingetriebenen Forschungsgeldern auswirkt.

Biodiversität Wissenschaftskommunikation Wissenstransfer

Wie über Biodiversität sprechen?

Den Begriff Biodiversität („biodiversity“) gibt es erst seit Mitte der 80er Jahre. Er wurde mit dem Ziel geprägt, die Vielfalt des Lebens mit „more emotion“ and „more spirit“ in Worte zu fassen. Heute sind wir weit von diesem Ziel entfernt – sowohl in Bezug auf den tatsächlichen Erhalt der Biodiversität als auch in der Art und Weise, wie wir über sie sprechen. Zwischen beidem gibt es einen Zusammenhang.

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Interview Klimaanpassung

Konflikte um den Wald der Zukunft: „Wir fördern den konstruktiven Dialog“

Der Klimawandel bedroht auch die Wälder in Deutschland. Daher werden Wege gesucht, sie widerstandsfähiger zu machen. Dabei bleiben Fragen offen. Wie soll dieser „Wald der Zukunft“ genau aussehen und wer darf ihn wie nutzen? Darüber gibt es große Kontroversen. Die ISOE-Wissenschaftlerinnen Deike Lüdtke und Anna Brietzke arbeiten im Forschungsprojekt „Konflikte um den Wald der Zukunft“ in einem Team aus Sozial- und Naturwissenschaftler*innen gemeinsam mit weiteren Expert*innen. Ihr Ziel ist es, Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen zusammenzubringen, um die Debatte um den Wald der Zukunft voranzutreiben. Warum das wichtig ist, erklären sie im ISOE-Interview.

Ausschnitt des Buchcovers "Erlaubt, machbar, utopisch?"

Illustration: Benjamin Gottwald (© oekom verlag)

Transdisziplinarität Klimaschutz Stadt/Region

Erlaubt, machbar, utopisch? Aus dem Forschungstagebuch eines Reallabors

Wer sich als Wissenschaftler*in aus der Grundlagenforschung in das Abenteuer der transdisziplinären Forschung begibt, muss sich umstellen und mit neuen Herausforderungen klarkommen. Das betrifft nicht nur die wissenschaftlichen Methoden, sondern auch das praktische „Überleben“ in einer Sozialwelt, die sich von der akademischen Welt oft dramatisch unterscheidet. Das Projektteam „Klimafreundliches Lokstedt“ hat sich nach Ende der Projektlaufzeit gemeinsam zurückgelehnt, die Projekterfahrungen aus der Distanz analysiert und mit einem Augenzwinkern ein Buch geschrieben, das es sich am Beginn des Projekts selbst gewünscht hätte.

Wasser nach Regen auf Feldweg und grüner Wiese

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Interview Wasser

„Ein verregneter Sommer bringt uns das verlorene Grundwasser nicht zurück“

Im Juni dieses Jahres forderte Bundesumweltministerin Steffi Lemke die Bevölkerung zum Trinkwassersparen auf, einzelne Kommunen erteilten Verbote für Wasserentnahmen aus Bächen und Flüssen und für das Bewässern von Gärten. Dabei ist in Deutschland eigentlich genügend Wasser vorhanden, zumindest versichern die Wasserversorger das immer wieder. Wie passt das zusammen? Ein Gespräch mit ISOE-Forscher Robert Lütkemeier über unseren Wasserverbrauch, sinkende Grundwasserspiegel und den Sommerregen.