Artikel von: Alexandra Lux

Nicola Schuldt-Baumgart leitet seit 2012 den Bereich „Wissenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ des ISOE. Sie studierte an der Philipps-Universität Marburg sowie der Ludwig-Maximilians-Universität München Volkswirtschaftslehre, Germanistik und internationale Wirtschaftsbeziehungen. Nach ihrer Promotion im Fach Volkswirtschaftslehre an der Universität Marburg arbeitete sie in der Unternehmens- und Markenkommunikation, in der Politikberatung sowie als freie Wirtschaftsjournalistin, u.a. für die Neue Zürcher Zeitung, Financial Times Deutschland und Frankfurter Rundschau. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Wissens- und Nachhaltigkeitskommunikation an den Schnittstellen Wissenschaft – Gesellschaft – Politik. Hier verantwortet sie u.a. die Konzeption und Realisierung innovativer Formate der Wissenschaftskommunikation sowie des Wissenstransfers.
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Wissenstransfer Transdisziplinarität Wissenschaftskommunikation

Wissenstransfer – Wissenschaftskommunikation – transdisziplinäre Forschung: der Versuch einer Orientierung

Der Wissenstransfer ist inzwischen eine anerkannte Leistungsdimension von Wissenschaft. Ein breit geteiltes Verständnis von Wissenstransfer fehlt allerdings. Dies wird gerade in jenen Bereichen zum Problem, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse wichtige Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten sollen. Das gilt insbesondere für die transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung. Hinzu kommt: Auch die Abgrenzung zur Wissenschaftskommunikation ist unbestimmt. Der Beitrag versucht hier eine Orientierung zu geben.

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Corona Transdisziplinarität Wissenschaftskommunikation

Navigating the infodemic – braucht Wissenschaft ein neues Kommunikationsverständnis?

Schon vor der COVID-19-Pandemie befand sich die Wissenschaft in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Länger schon fordern Politik und Gesellschaft von ihr nicht nur gesichertes, sondern vor allem anwendbares Wissen, hinzu kommen Forderungen nach ökonomischer Verwertbarkeit von Forschungsergebnissen. Die aktuelle Krise beschleunigt diese Entwicklung. Sie wirft dabei auch ein Schlaglicht auf die Rolle der Wissenschaftskommunikation und zeigt, dass ein neues Kommunikationsverständnis unabdingbar ist.